war ehrlich gesagt relativ unspektakulär, denn wir mussten gott sei dank das Haus nicht verlassen und so haben Romy und ich uns einen ganzen Tag im Bett gegönnt, zahllose Filme geschaut und ziemlich viel geschlafen.
Heute waren wir unterwegs unseren Weihnachtsbaum zu kaufen und so realisiere ich langsam, dass Weihnachten schon fast nicht mehr vor der Tür steht sondern beinahe schon im Wohnzimmer sitzt.
Der Kauf des Weihnachtsbaum war mal wieder filmreif. Susann und ich haben die gute alte kanadische Tanne einfach mal quer durch die Stadt und Metro zu Cathy nachhause getragen, was für einige iririerte Passanten gesorgt hat. Ja wir wissen mittlerweile auch wie man in einer Großstadt immer noch auffällt.
Alles in allem bin ich dieses Jahr komischerweise relativ emotionslos beim Thema Weihnachten, was ab und an ziemlich komisch ist. Ehrlich gesagt würde ich Heiligabend doch ganz gern bei Neefs sein mit all den Bekannten Gesichtern... Familie und Freunden... aber wie es eben so ist kann man nicht alles auf einmal haben und das nächste Weihnachten kommt bestimmt...
Glücklicherweise freut sich Cathy, eine Freundin aus Taiwan für uns alle doppelt und dreifach auf Weihnachten. Sie feiert dieses Jahr zum erstenmal in ihrem Leben ein traditionelles Weihnachten mit echtem Baum und herzhaftem Essen und ist daher kaum zu halten in ihrer Vorfreude, was in gewisserweise auch auf mich abfärbt. Wir mussten den ganzen Weihnachtsbaumschmuck, den wir günstig im Dollerama ergattert haben zu uns in die Wohnung bringen damit Cathy nicht gleich heute Abend den Baum dekorieren kann. Schließlich wollen wir ja traditionell alle gemeinsam am 24. Dezember den Baum schmücken.
Ansonsten passiert hier im Moment nicht wirklich viel. Da Montreal mittlerweile ein richtiges Schneeloch ist sind lange Spaziergänge durch die Stadt nicht wirklich angenehm und großartig aus der Stadt rauszufahren ist auch nicht wirklich ratsam schließlich liegt der Schnee ja hier überall. Heißt wir passen uns dem Wetter an und planen im Moment eher undeground Aktivitäten oder sportliche outdoor Aktivitäten. Irgendwann demnächst muss ich dann auch mal Schlittenfahren, Snowboarden und Eislaufen gehen. Also ihr seht auch bei Minus Grade und Schneemassen lässt es sich hier doch wirklich aushalten. Fröhliche Weihnachten euch allen.
Freitag, 21. Dezember 2007
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Ewiges Eis und Kälte
Nachdem uns Montreal in den ersten Monaten mit schönem Wetter und warmen Temperaturen verwöhnt hat zeigt es sch jetzt langsam aber sicher von seiner wahren Seite. Die Stadt ist mit Schnee voll gestopft und seit einigen Tagen, gefühlten Wochen, regieren hier die Minusgrade.
Im Groben und Ganzen kommen wir damit eigentlich ganz gut zu recht. Unsere Devise... wir bleiben einfach drinn. Was in Montreal Gott sei dank nicht bedeutet, dass wir uns nur in unserer Wohnung aufhalten. Man kann auch unterirdisch ziemlich viel von der Stadt sehen. Heute werden Romy und ich uns endlich mal auf die lange Reise durch die 26km lange Underground City begeben. Fast ganz Downtown ist hier unterkellert und ungefähr 26 000 Geschäfte soll es allein in den Katakomben geben.
Ansonsten stellen wir uns hier langsam aber sicher auch auf Weihnachten ein, was dank des vielen Schnees nicht all zu schwer ist. Zu Heiligabend werden wir ganz traditionell ein festliches Fressen unterm Weihnachtsbaum veranstalten, bei Cathy. Und da Weihnachten ja das Fest der Liebe und Familie ist, kommen uns Fredie und Wolfgang besuchen. Die Familie vereint unterm Weihnachtsbaum.
Da dies alles auch nicht mal mehr noch zwei Wochen entfernt ist mach ich mich jetzt auch mal auf den Weg die nötigen Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Im Groben und Ganzen kommen wir damit eigentlich ganz gut zu recht. Unsere Devise... wir bleiben einfach drinn. Was in Montreal Gott sei dank nicht bedeutet, dass wir uns nur in unserer Wohnung aufhalten. Man kann auch unterirdisch ziemlich viel von der Stadt sehen. Heute werden Romy und ich uns endlich mal auf die lange Reise durch die 26km lange Underground City begeben. Fast ganz Downtown ist hier unterkellert und ungefähr 26 000 Geschäfte soll es allein in den Katakomben geben.
Ansonsten stellen wir uns hier langsam aber sicher auch auf Weihnachten ein, was dank des vielen Schnees nicht all zu schwer ist. Zu Heiligabend werden wir ganz traditionell ein festliches Fressen unterm Weihnachtsbaum veranstalten, bei Cathy. Und da Weihnachten ja das Fest der Liebe und Familie ist, kommen uns Fredie und Wolfgang besuchen. Die Familie vereint unterm Weihnachtsbaum.
Da dies alles auch nicht mal mehr noch zwei Wochen entfernt ist mach ich mich jetzt auch mal auf den Weg die nötigen Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Dienstag, 4. Dezember 2007
Der erste richtige Schnee
Es ist schon wieder etwas Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag und dank der vielen netten Antworten hab ich mein Motivationstief beinahe schon überwunden.
Montreal zeigt sich uns im Moment von einer weniger angenehmen Seite. Es schneit hier seit zwei Tagen un unterbrochen und ist richtig unangenehm. Es ist zwar nicht mehr ganz so kalt wie die Tage davor... ja wir hatten unsere ersten -15 Grad... aber dafür ist es jetzt nass und schmudelig. Interessanterweise habe die Kanadier hier auch kein wirkliches Räumsystem. Die Straßen sind einigermaßen befahrbar, aber die Gehsteige ersticken geradezu im Schnee. Das ist besonders spannend wenn man zur Uni gehen muss. Aber irgendwie ist es auch spannend die Stadt mal von einer anderen Seite kennen zu lernen... verschneit eben.
Gestern hat auch die letzte Woche Uni angefangen, die für mich heute um 18 Uhr auch schon zu Ende ist, zumindest was meine Vorlesungen angeht. Die restliche Woche werde ich dann nutzen meine Hausarbeiten fertig zu schreiben und ganz ehrlich dann ist auch fast schon wieder Weihnachten und die Hälfte unserer Auslandsstudiums vorbei...
Für alle die es interessiert wie Montreal so mit etwas Schnee aussieht hab ich mal noch ein paar neue Fotos online gestellt. Romy und ich haben am 1. Dezember einen kleinen netten Ausflug bei -11 Grad gemacht, aber das Wetter war einfach zu schön um drinnen zu bleiben. Ich war auch endlich mal im Casino und hab ganze 10 Dollar auf den Kopf gehauen, aber im Gegensatz zu unseren Casinos war ich doch ein wenig enttäuscht. Die meisten Spieler waren 50 und aufwärts und sahen vor ihren Slotmachines nicht wirklich glücklich aus. Es gibt auch keinen wirklichen Dresscode hier, heißt jeder ist willkommen sieht er auch noch so fertig aus. Im ganzen Casino gab es auch nur etwa 6 Tische für Roulette und Black Jack also nichts von romantischer Casinoatmosphäre. Wir hatten trotzdem unseren Spaß. Den Nachmittag über waren wir dann noch in Little Italy und ja Italiener bohren gerne in alten Wunden. Überall waren Graffittis und Poster mit dem Pokal der Weltmeisterschaft. Die Realität holt einen halt immer wieder ein....
Soweit von meiner Seite. Ich hab auch noch ein paar neue Bilder online gestellt für alle die es interessiert. Lasst es euch gut gehen.
Montreal zeigt sich uns im Moment von einer weniger angenehmen Seite. Es schneit hier seit zwei Tagen un unterbrochen und ist richtig unangenehm. Es ist zwar nicht mehr ganz so kalt wie die Tage davor... ja wir hatten unsere ersten -15 Grad... aber dafür ist es jetzt nass und schmudelig. Interessanterweise habe die Kanadier hier auch kein wirkliches Räumsystem. Die Straßen sind einigermaßen befahrbar, aber die Gehsteige ersticken geradezu im Schnee. Das ist besonders spannend wenn man zur Uni gehen muss. Aber irgendwie ist es auch spannend die Stadt mal von einer anderen Seite kennen zu lernen... verschneit eben.
Gestern hat auch die letzte Woche Uni angefangen, die für mich heute um 18 Uhr auch schon zu Ende ist, zumindest was meine Vorlesungen angeht. Die restliche Woche werde ich dann nutzen meine Hausarbeiten fertig zu schreiben und ganz ehrlich dann ist auch fast schon wieder Weihnachten und die Hälfte unserer Auslandsstudiums vorbei...
Für alle die es interessiert wie Montreal so mit etwas Schnee aussieht hab ich mal noch ein paar neue Fotos online gestellt. Romy und ich haben am 1. Dezember einen kleinen netten Ausflug bei -11 Grad gemacht, aber das Wetter war einfach zu schön um drinnen zu bleiben. Ich war auch endlich mal im Casino und hab ganze 10 Dollar auf den Kopf gehauen, aber im Gegensatz zu unseren Casinos war ich doch ein wenig enttäuscht. Die meisten Spieler waren 50 und aufwärts und sahen vor ihren Slotmachines nicht wirklich glücklich aus. Es gibt auch keinen wirklichen Dresscode hier, heißt jeder ist willkommen sieht er auch noch so fertig aus. Im ganzen Casino gab es auch nur etwa 6 Tische für Roulette und Black Jack also nichts von romantischer Casinoatmosphäre. Wir hatten trotzdem unseren Spaß. Den Nachmittag über waren wir dann noch in Little Italy und ja Italiener bohren gerne in alten Wunden. Überall waren Graffittis und Poster mit dem Pokal der Weltmeisterschaft. Die Realität holt einen halt immer wieder ein....
Soweit von meiner Seite. Ich hab auch noch ein paar neue Bilder online gestellt für alle die es interessiert. Lasst es euch gut gehen.
Freitag, 23. November 2007
Der Frust fehlender Motivation
So heute wird es mal wieder Zeit für einen neuen Eintrag auf meinem Block. Und ja, wer mein Gemotze nicht ertragen will kann diesen Eintrag einfach dezent und stillschweigend überlesen.
Es ist mal wieder soweit: DAS ENDE DES SEMESTERS NAHT. Das ist eigentlich kein Weltuntergang, wenn man in der Lage ist sich auf den Hintern zu setzen und seine Essays und Term papers zu schreiben... und hier sind wir auch schon direkt am Problem angelangt. Während die meisten Studenten sich mit steigendem Druck und nahenden Abgabeterminen für die notwendige Arbeit motivieren können fehlt es mir an jeglicher Motivation. Anstatt Texte für meine Arbeiten zu lesen surf ich ziellos durchs Internet.
Es ist ja nicht so, dass man mit der Zeit, die man fürs Lernen nutzen sollte irgendetwas anderes sinnvolles macht. Nein anstatt fleißig und wahnsinnig kreativ zu sein vegetiert man in seinem eigenen kleinen Universum vor sich hin. SUCKS!
Und am schlimmsten ist wieder mal die Einsicht... jaja in Kanada wird alles besser, hier werd ich mich einfach ohne Zwang auf mein Studium konzentrieren... wer's glaubt!
DOOF, DÖÖFER, SAU DOOF... und zu all dem Übel hat es heute auch noch -6 Grad es schneit und ist grau in grau. Also habt alle fleißig Mitleid mit mir und schickt mir doch mal nette Motivationsemails, sind nämlich dringend erwünscht und gebraucht.
Es ist mal wieder soweit: DAS ENDE DES SEMESTERS NAHT. Das ist eigentlich kein Weltuntergang, wenn man in der Lage ist sich auf den Hintern zu setzen und seine Essays und Term papers zu schreiben... und hier sind wir auch schon direkt am Problem angelangt. Während die meisten Studenten sich mit steigendem Druck und nahenden Abgabeterminen für die notwendige Arbeit motivieren können fehlt es mir an jeglicher Motivation. Anstatt Texte für meine Arbeiten zu lesen surf ich ziellos durchs Internet.
Es ist ja nicht so, dass man mit der Zeit, die man fürs Lernen nutzen sollte irgendetwas anderes sinnvolles macht. Nein anstatt fleißig und wahnsinnig kreativ zu sein vegetiert man in seinem eigenen kleinen Universum vor sich hin. SUCKS!
Und am schlimmsten ist wieder mal die Einsicht... jaja in Kanada wird alles besser, hier werd ich mich einfach ohne Zwang auf mein Studium konzentrieren... wer's glaubt!
DOOF, DÖÖFER, SAU DOOF... und zu all dem Übel hat es heute auch noch -6 Grad es schneit und ist grau in grau. Also habt alle fleißig Mitleid mit mir und schickt mir doch mal nette Motivationsemails, sind nämlich dringend erwünscht und gebraucht.
Montag, 5. November 2007
Abstraktion Teil 2
Montag, 29. Oktober 2007
Was die Bohne so anstellt...
Sonntag Abend mitten in Montreal? Naja anstatt mich bedingungslos ins Montrealer Nachtleben zu stürzen langweile ich mich heute ein wenig zuhause und mach ganz viele schöne Sachen um nicht lernen zu müssen.




Bin ich nicht übermaßig kreativ und talentiert? Das ist nur eine rethorische Frage ich erwarte keine Antworten und schon gar keine ehrlichen!
Bin ich nicht übermaßig kreativ und talentiert? Das ist nur eine rethorische Frage ich erwarte keine Antworten und schon gar keine ehrlichen!
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Le quete du donut
Weil ich langsam nicht mehr weiß was ich tun soll um mich vom Lernen ab zuhalten, habe ich mich entschlossen euch ein wenig von meinem Wochenende zu erzählen. Am vergangenen Wochenende habe ich mal wieder einen Rekord gebrochen! Und zwar den meines längsten Drehtags, fucking 20 Stunden am Stück. Ist das nicht einen Applaus wert?
Aber mal ganz langsam und von vorne. Am Donnerstag letzter Woche starteten unsere Vorbereitungen für unser Klassenfilmprojekt "le quete du donut". Ich habe die ehrenvolle Aufgabe des Script-Continuity Girls zugeteilt bekommen. Es ging los mit Setbau Donnerstag und Freitag, da der komplette Film im Studio der Mel Hoppenheim School of Cinema gedreht wurde, wir mussten insgesamt 4 Sets in nur 2 Tagen bauen, was unsere Art Direction viele, viele Stunden harte Arbeit gekostet hat. Die armen Jungs und Mädels sind an beiden Tagen erst gegen 5 Uhr aus dem Studio raus.
Am Samstag dann ging es los. Geplanter Start 7 Uhr 30. Wirklicher Start 13 Uhr. Ja wir hatten gleich am ersten Tag mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Irgendwie hatten wir keine Batterien für die Kamera und niemand hat sich um das Filmmaterial gekümmert. Also mussten wir den netten Mann vom Depot Samstag früh aus dem Bett klingeln, damit er uns netter Weise Batterien und Filmmaterial geben konnte. Nach fast 6 Stunden Warten konnte es dann endlich los gehen.
Sonntag dann ging es früh um halb acht weiter und ja wer hätte es gedacht wir sind auch erst um halb drei wieder aus dem Studio raus. Fragt mich nicht, wie ich das überlebt hab! Montag war dann fast genau so lang. Es ging um halb neun los und gegen 23 Uhr hatten wir es geschafft. "Le quete du donut" war abgedreht.
Es ist schon wirklich komisch kaum ist so ein Dreh vorbei sind all die stressigen Momente wie vergessen und man möchte sofort das nächste Projekt starten. Es war mal wieder eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung und ich freu mich schon wahnsinnig auf die nächsten anstehenden Projekte, auch wenn sich das Wochenende im Rückblick, wie ein einziger langer Tag anfühlt.
Am Samstag dann ging es los. Geplanter Start 7 Uhr 30. Wirklicher Start 13 Uhr. Ja wir hatten gleich am ersten Tag mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Irgendwie hatten wir keine Batterien für die Kamera und niemand hat sich um das Filmmaterial gekümmert. Also mussten wir den netten Mann vom Depot Samstag früh aus dem Bett klingeln, damit er uns netter Weise Batterien und Filmmaterial geben konnte. Nach fast 6 Stunden Warten konnte es dann endlich los gehen.
Sonntag dann ging es früh um halb acht weiter und ja wer hätte es gedacht wir sind auch erst um halb drei wieder aus dem Studio raus. Fragt mich nicht, wie ich das überlebt hab! Montag war dann fast genau so lang. Es ging um halb neun los und gegen 23 Uhr hatten wir es geschafft. "Le quete du donut" war abgedreht.
Es ist schon wirklich komisch kaum ist so ein Dreh vorbei sind all die stressigen Momente wie vergessen und man möchte sofort das nächste Projekt starten. Es war mal wieder eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung und ich freu mich schon wahnsinnig auf die nächsten anstehenden Projekte, auch wenn sich das Wochenende im Rückblick, wie ein einziger langer Tag anfühlt.
Samstag, 13. Oktober 2007
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Road Trip - Maine USA
Heute Abend komm ich auch endlich dazu das vergangene Wochenende nochmal für euch revue passieren zu lassen. Wir vier Deutschen haben das verlängerte Wochenende über Thanksgiving genutzt um uns auf einen kleinen Roadtrip zu begeben. Ich war mal so fleißig und hab eine Karte von unserer Strecke erstellt.

Die weitere Fahrt bis zur amerikanischen Grenze verlief ohne große Zwischenfälle. Unsere Stimmung drohte allerdings zu kippen als wir an der Grenze ankamen. Wir wurden mit den freundlichen Worten "this will take you at least two hours" gebeten rechts anzuhalten und mit dem Satz "don't move... you understand... don't move" zog ein älterer sehr grimmiger Grenzbeamter mit unseren Ausweisen ab in sein Grenzhäuschen. Allerdings stellte sich raus, dass alles halb so wild war, denn der grimmige Grenzbeamte lebte für 5 Jahre in der Nähe von Stuttgart, hatte dort eine gute Zeit und vermisst wohl ein wenig den dortigen Stammtisch. Wir mussten einen kleinen Testfragebogen ausfüllen und Auskunft geben ob wir terroristische Anschläge planen oder in der Zeit von 1939-45 in Deutschland politisch aktiv waren. Wir haben alle Fragen brav mit nein beantwortet, Fotos und Fingerabdrücke von uns machen lassen und schon durften wir nach nur 45min in die USA einreisen.
In den USA angekommen fuhren wir ein kleines Stück durch New Hampshire und ließen es uns nicht nehmen Berlin zu besichtigen. Naja keine außergewöhnliche Stadt, aber hey wir waren in Berlin. Nachdem wir Berlin, das Brandenburger Tor, Kreuzberg und den heimischen Politikern einen kleinen Besuch abgestattet hatten fuhren wir weiter Richtung Portland um unser erstes Abenddomiziel zu beziehen. Aber was wäre ein Road Trip wenn nicht zufällig irgendetwas dazwischen kommen würde. Fast schon in Yarmouth angekommen, hier sollte unsere Jugendherberge sein, stellte ich fest, dass es wohl noch ein anderes Yarmouth gibt. Und zwar ungefähr am anderen Ende von Nordamerika. Glücklicherweise haben wir genau in diesem anderen Yarmouth unsere Jugendherberge gebucht. Da Freitag Tag des Lachens war nahmen wir das alles gar nicht so ernst haben uns prächtig über unseren Fehler amüsiert. Romy hat es gott sei dank hinbekommen, dass wir für die gebuchte Jugendherberge noch nicht einmal was zahlen mussten und so konnten wir uns einfach nach einer anderen Unterkunft umsehen. Das war kein allzu großes Problem. Wir haben im Motel 8, am Rand von Portland noch ein Zimmer bekommen, wo wir nach einem amerikanischen Abendessen, Fritten und Burger, fertig aber glücklich unser Nachtlager bezogen haben.
Samstag dann ging es nach einem sagenhaften continental breakfast weiter Richtung Bangor, immer schön an der Ostküste entlang. Bei 26 Grad und Sonnenschein haben wir uns dann entschlossen an einem See eine kleine Pause zu machen. Diese einmalige Chance Anfang Oktober noch schwimmen zu gehen konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so konnte ich mich ganz meinem Element dem Wasser widmen. Nach einigen kleinen Baywatch Spielchen ging es dann weiter.
Als wir am Abend in unserem Hotel in Orono, bei Bangor, ankamen... wer hätte es gedacht, hatten wir wieder ein kleines Problem zu lösen. Wir hatten zwar ein Zimmer, das Hotel war aber nur auf eine Person gefasst. Ohne lang zu zögern nahmen wir das Angebot der Dame an der Rezeption, die sich um zwei weitere Klappbetten für uns kümmern wollte. Denn sämtliche Hotels in der Umgebung waren ausgebucht. Also auch Samstag haben wir uns tapfer geschlagen und alle Probleme mutig gelöst.
Sonntag stand dann der Acardia National Park auf dem Plan. Dieser liegt auf einer kleinen Insel direkt an der Ostküste und zählt wohl zu den 10 beliebtesten Nationalparks in Nordamerika und ganz ehrlich er ist auch wirklich außergewöhnlich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben als wir mitten auf dem Cadillac Mountain bei strahlendem Sonnenschein direkt auf das Meer schauten. Ganz im Zeichen des Indian Summer strahlten die Bäume in rot, orange und gelb. Eine wirklich unglaubliche Landschaft. Meer, Berge, Sand, Felsen, Seen, Wald und Wiese alles an einem Ort. Bilder zum neidisch werden habe ich auch schon hochgeladen. Wir haben den ganzen Tag im Nationalpark verbracht und sind erst wieder gegen Abend weiter in Richtung Montreal. Gegen 21 Uhr haben wir uns entschlossen, dass es doch langsam Zeit für ein Nachtquartier wird und sind mitten am Arsch der Welt, Kingsfield, in einem super schönen Hotel untergekommen. Das Hotel war im alten amerikanischen Kolonialstil eingerichtet und überzeugte auch durch seine warme Atmosphäre. Der Besitzer, ein alter Mann mit nicht mehr all zu viel Zähnen und sein Huskey waren mein eigentlicher Höhepunkt. Und so verbrachten wir unsere letzte Nacht in Kingsfield, mitten im Niemandsland.
Frisch ausgeruht machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zurück mach Montreal. Unsere letzten amerikanischen Dollar haben wir beim Frühstück auf den Kopf gekloppt. Nach nicht mal ganz zwei Stunden waren wir auch wieder auf kanadischem Boden, diesmal ohne Wartezeit an der Grenze. Gegen zwei kamen wir dann auch in Montreal an, 1200km USA hinter uns... ich war schon ein wenig geschafft, aber dafür hat sich der Trip auch wirklich gelohnt. Wir haben einiges erlebt... einen kleinen Film gedreht... Dunkin' Donuts gegessen... das Meer gesehen... und vieles mehr... also seid alle schön neidisch!

Es ging Freitag morgen richtig früh los, zumindest für Philip und mich, denn wir mussten Punkt halb acht unseren Mietwagen abholen. Einen bohnespassatroten Pontiac der uns gleich durch sein sportliches Design überzeugt hat.
Nachdem wir den Papierkram erledigt hatten konnten Philip und ich Romy und Susann abholen und uns endlich auf den Weg Richtung USA machen. Unsere erste Pause mussten wir allerdings schon nach knapp einer Stunde einlegen und ja ich geb's ja zu ich war schuld. Als immer noch überzeugter Raucher hatte ich das dringende Bedürfnis bei Kaffee und Zigarette das fabelhafte Wetter zu genießen. Meine geduldigen Mitfahrer haben sich meiner Sucht ergeben und den Stop gleich für eine Pinkelpause genutzt. An dieser Stelle muss ich auch gleich einmal auf den grauenhaften nordamerikanischen Kaffee eingehen. Liebe Leute zuhause ihr könnt von Glück sprechen, dass wir im Vergleich zu hier eine wirklich hervorragende Kaffeekultur besitzen. Ich wette sogar, dass Wolfgangs Brühkaffee besser schmeckt als das Zeug was man hier bekommt. Nicht nur das Milch quasi, wie Wasser schmeckt auch der Kaffee schmeckt unheimlich eigenartig. Und sobald ich wieder deutschen Boden betrete werde ich das Lorleberg besetzen und literweise Kaffee trinken. Soviel dazu...Die weitere Fahrt bis zur amerikanischen Grenze verlief ohne große Zwischenfälle. Unsere Stimmung drohte allerdings zu kippen als wir an der Grenze ankamen. Wir wurden mit den freundlichen Worten "this will take you at least two hours" gebeten rechts anzuhalten und mit dem Satz "don't move... you understand... don't move" zog ein älterer sehr grimmiger Grenzbeamter mit unseren Ausweisen ab in sein Grenzhäuschen. Allerdings stellte sich raus, dass alles halb so wild war, denn der grimmige Grenzbeamte lebte für 5 Jahre in der Nähe von Stuttgart, hatte dort eine gute Zeit und vermisst wohl ein wenig den dortigen Stammtisch. Wir mussten einen kleinen Testfragebogen ausfüllen und Auskunft geben ob wir terroristische Anschläge planen oder in der Zeit von 1939-45 in Deutschland politisch aktiv waren. Wir haben alle Fragen brav mit nein beantwortet, Fotos und Fingerabdrücke von uns machen lassen und schon durften wir nach nur 45min in die USA einreisen.
In den USA angekommen fuhren wir ein kleines Stück durch New Hampshire und ließen es uns nicht nehmen Berlin zu besichtigen. Naja keine außergewöhnliche Stadt, aber hey wir waren in Berlin. Nachdem wir Berlin, das Brandenburger Tor, Kreuzberg und den heimischen Politikern einen kleinen Besuch abgestattet hatten fuhren wir weiter Richtung Portland um unser erstes Abenddomiziel zu beziehen. Aber was wäre ein Road Trip wenn nicht zufällig irgendetwas dazwischen kommen würde. Fast schon in Yarmouth angekommen, hier sollte unsere Jugendherberge sein, stellte ich fest, dass es wohl noch ein anderes Yarmouth gibt. Und zwar ungefähr am anderen Ende von Nordamerika. Glücklicherweise haben wir genau in diesem anderen Yarmouth unsere Jugendherberge gebucht. Da Freitag Tag des Lachens war nahmen wir das alles gar nicht so ernst haben uns prächtig über unseren Fehler amüsiert. Romy hat es gott sei dank hinbekommen, dass wir für die gebuchte Jugendherberge noch nicht einmal was zahlen mussten und so konnten wir uns einfach nach einer anderen Unterkunft umsehen. Das war kein allzu großes Problem. Wir haben im Motel 8, am Rand von Portland noch ein Zimmer bekommen, wo wir nach einem amerikanischen Abendessen, Fritten und Burger, fertig aber glücklich unser Nachtlager bezogen haben.
Samstag dann ging es nach einem sagenhaften continental breakfast weiter Richtung Bangor, immer schön an der Ostküste entlang. Bei 26 Grad und Sonnenschein haben wir uns dann entschlossen an einem See eine kleine Pause zu machen. Diese einmalige Chance Anfang Oktober noch schwimmen zu gehen konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so konnte ich mich ganz meinem Element dem Wasser widmen. Nach einigen kleinen Baywatch Spielchen ging es dann weiter.
Als wir am Abend in unserem Hotel in Orono, bei Bangor, ankamen... wer hätte es gedacht, hatten wir wieder ein kleines Problem zu lösen. Wir hatten zwar ein Zimmer, das Hotel war aber nur auf eine Person gefasst. Ohne lang zu zögern nahmen wir das Angebot der Dame an der Rezeption, die sich um zwei weitere Klappbetten für uns kümmern wollte. Denn sämtliche Hotels in der Umgebung waren ausgebucht. Also auch Samstag haben wir uns tapfer geschlagen und alle Probleme mutig gelöst.
Sonntag stand dann der Acardia National Park auf dem Plan. Dieser liegt auf einer kleinen Insel direkt an der Ostküste und zählt wohl zu den 10 beliebtesten Nationalparks in Nordamerika und ganz ehrlich er ist auch wirklich außergewöhnlich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben als wir mitten auf dem Cadillac Mountain bei strahlendem Sonnenschein direkt auf das Meer schauten. Ganz im Zeichen des Indian Summer strahlten die Bäume in rot, orange und gelb. Eine wirklich unglaubliche Landschaft. Meer, Berge, Sand, Felsen, Seen, Wald und Wiese alles an einem Ort. Bilder zum neidisch werden habe ich auch schon hochgeladen. Wir haben den ganzen Tag im Nationalpark verbracht und sind erst wieder gegen Abend weiter in Richtung Montreal. Gegen 21 Uhr haben wir uns entschlossen, dass es doch langsam Zeit für ein Nachtquartier wird und sind mitten am Arsch der Welt, Kingsfield, in einem super schönen Hotel untergekommen. Das Hotel war im alten amerikanischen Kolonialstil eingerichtet und überzeugte auch durch seine warme Atmosphäre. Der Besitzer, ein alter Mann mit nicht mehr all zu viel Zähnen und sein Huskey waren mein eigentlicher Höhepunkt. Und so verbrachten wir unsere letzte Nacht in Kingsfield, mitten im Niemandsland.
Frisch ausgeruht machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zurück mach Montreal. Unsere letzten amerikanischen Dollar haben wir beim Frühstück auf den Kopf gekloppt. Nach nicht mal ganz zwei Stunden waren wir auch wieder auf kanadischem Boden, diesmal ohne Wartezeit an der Grenze. Gegen zwei kamen wir dann auch in Montreal an, 1200km USA hinter uns... ich war schon ein wenig geschafft, aber dafür hat sich der Trip auch wirklich gelohnt. Wir haben einiges erlebt... einen kleinen Film gedreht... Dunkin' Donuts gegessen... das Meer gesehen... und vieles mehr... also seid alle schön neidisch!
Dienstag, 2. Oktober 2007
Morgen ist heute schon gestern
so oder so ähnlich lässt sich wohl am ehesten beschreiben, was die letzten Tage so in mir vorgeht. Nicht nur das die Zeit, wie im Flug vergeht, und das tut sie wirklich. Auch Dinge, die mir anfangs hier völlig fremd waren fangen an alltäglich zu sein.
Ich hab inzwischen nicht nur gelernt, wie man die kanadische Milch öffnet. Ich treffe Menschen, frage how are you? und erwarte nicht wirklich eine Antwort. Zum Rauchen stell ich mich brav hinter die gelbe Linie und fange nicht an zu meckern. In Fahrstühlen krieg ich keine Platzangst mehr, weil in den 11. oder 18. Stock will ich einfach nicht laufen. Poutine ist zu einem meiner neuen Lieblingsgerichte geworden und das obwohl der Käse nach nichts schmeckt. Wenn jemand auf der Straße nach Kleingeld fragt fühl ich mich nicht mehr komisch sondern lauf einfach weiter, meistens ohne zu reagieren. Die vielen Sexshops und Table Dance Läden gehören zu meiner Umgebung. Bier und Wein kauf ich immer vor 23 Uhr und ja ich fahre öffentliche Verkehrsmittel und kein Auto...
Und das alles in sage und schreibe noch nicht einmal eineinhalb Monaten. Montreal wächst mir von Tag zu Tag mehr ans Herz. Nicht das hier alles so viel schöner ist, es ist nur einfach anders. Größer und spannender, neu und so ungewohnt. Es gibt hier nichts, das es nicht gibt! Wirklich nichts! Das es mir hier so gut gefällt liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir seit unserer Ankunft vielleicht 5 Regentage hatten und die restlichen Tage voller Sonnenschein und angenehmer Temperaturen gerade dazu eingeladen haben Montreal zu genießen. Ich freu mich schon jetzt darauf all denen, die uns besuchen kommen diese wunderbare Stadt zu zeigen. Zusammen in Restaurants essen gehen, in denen man nicht mal das Land kennt aus der das Essen stammt. Abends auf den Mont Royal fahren und einfach die Aussicht genießen und tagsüber einfach durch die Stadt spazieren und sich von allen Reizen überfluten lassen.
So und damit ich jetzt keine eifersüchtigen Emails bekomme höre ich besser auf so zu schwärmen und euch vom wunderschönen Kanada zu erzählen. Ich werde mich jetzt mal noch auf die Suche nach einer Landkarte machen, denn am Wochenende steht für uns vier Deutsche (Romy, Susann, Philip und mich) der erste Roadtrip an. Wir werden nach Maine, USA fahren um dort ans Meer zu gehen und den Indian Summer zu genießen. Haltet die Ohren steif und Kopf hoch!
Ich hab inzwischen nicht nur gelernt, wie man die kanadische Milch öffnet. Ich treffe Menschen, frage how are you? und erwarte nicht wirklich eine Antwort. Zum Rauchen stell ich mich brav hinter die gelbe Linie und fange nicht an zu meckern. In Fahrstühlen krieg ich keine Platzangst mehr, weil in den 11. oder 18. Stock will ich einfach nicht laufen. Poutine ist zu einem meiner neuen Lieblingsgerichte geworden und das obwohl der Käse nach nichts schmeckt. Wenn jemand auf der Straße nach Kleingeld fragt fühl ich mich nicht mehr komisch sondern lauf einfach weiter, meistens ohne zu reagieren. Die vielen Sexshops und Table Dance Läden gehören zu meiner Umgebung. Bier und Wein kauf ich immer vor 23 Uhr und ja ich fahre öffentliche Verkehrsmittel und kein Auto...
Und das alles in sage und schreibe noch nicht einmal eineinhalb Monaten. Montreal wächst mir von Tag zu Tag mehr ans Herz. Nicht das hier alles so viel schöner ist, es ist nur einfach anders. Größer und spannender, neu und so ungewohnt. Es gibt hier nichts, das es nicht gibt! Wirklich nichts! Das es mir hier so gut gefällt liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir seit unserer Ankunft vielleicht 5 Regentage hatten und die restlichen Tage voller Sonnenschein und angenehmer Temperaturen gerade dazu eingeladen haben Montreal zu genießen. Ich freu mich schon jetzt darauf all denen, die uns besuchen kommen diese wunderbare Stadt zu zeigen. Zusammen in Restaurants essen gehen, in denen man nicht mal das Land kennt aus der das Essen stammt. Abends auf den Mont Royal fahren und einfach die Aussicht genießen und tagsüber einfach durch die Stadt spazieren und sich von allen Reizen überfluten lassen.
So und damit ich jetzt keine eifersüchtigen Emails bekomme höre ich besser auf so zu schwärmen und euch vom wunderschönen Kanada zu erzählen. Ich werde mich jetzt mal noch auf die Suche nach einer Landkarte machen, denn am Wochenende steht für uns vier Deutsche (Romy, Susann, Philip und mich) der erste Roadtrip an. Wir werden nach Maine, USA fahren um dort ans Meer zu gehen und den Indian Summer zu genießen. Haltet die Ohren steif und Kopf hoch!
Montag, 24. September 2007
Toronto und die Niagara Fälle
Zurück in Montreal. Gestern Abend hier angekommen und irgendwie hab ich komischer Weise schon jetzt das Gefühl gehabt wieder nach hause zu kommen. Wir (Romy, Philip, Susann, ich und ganz viele andere internationale Studenten) haben das Wochenende in Toronto verbracht und dabei ganz schön viel gesehen.
Es ging Donnerstag Abend in Montreal los und nach einer sehr erholsamen Busfahrt waren wir Freitag Morgen um 6 Uhr in Toronto. Dort angekommen konnten wir glücklicherweise gleich in unsere Hotelzimmer um zu schlafen. Nachdem wir dann um zwölf aufgestanden sind ging es los auf große Erkundungstour. Wie echte Touristen ließen wir uns den Spaß nicht nehmen eine Rundfahrt mit einem der vielen Touristenbuse zu machen, was gar keine so blöde Idee war, denn so haben wir in 3 Stunden ganz schön viel von Toronto gesehen. Den Abend haben wir im hoteleigenen Pool und Whirlpool verbracht.
Am nächsten Morgen ging es los zu den Niagara Fällen. Wirklich sehr beeindruckend. Zumindest das Drumrum. Eine künstliche Stadt auf kanadischer Seite macht die Touristenattraktion komplett. Man hat das Gefühl mitten in Disneyland angekommen zu sein, also nichts mit romantischer Einsamkeit an einem der spektakulärsten Naturereignisse. Wär ja auch zu schön gewesen. Nach unserer Besichtigung der Niagara Fälle zu Boot ging es weiter nach Niagara on the lake um bei einer ontarischen Winzerei ein kleine Weinprobe zu genießen. Naja kanadischer Wein läßt sich nicht wirklich mit dem europäischen Vergleichen. Ich hab mich jedenfalls an die guten alten Zeiten in Deutschland erinnert und die vielen schönen Abende mit dem guten Beau Reve aus dem Aldi...
Sonntag war dann nochmal ein Shopping Marathon auf dem Plan, der für mich und Romy im H&M zu ende ging. Da fährt man so weit um doch wieder alt bekanntes zu sehen. Wenigstens war der H&M größer und die Klamotten waren auch anders.
Das war unser kleiner Ausflug nach Toronto. Ich bin heute leider nicht wirklich in ausführlicher schreiblaune, deshalb fällt der Bericht etwas kürzer aus. Andererseits hab ich meine Schreibfaulheit genutzt viele, viele neue Bilder online zu stellen.
Lasst es euch gut gehen.
Es ging Donnerstag Abend in Montreal los und nach einer sehr erholsamen Busfahrt waren wir Freitag Morgen um 6 Uhr in Toronto. Dort angekommen konnten wir glücklicherweise gleich in unsere Hotelzimmer um zu schlafen. Nachdem wir dann um zwölf aufgestanden sind ging es los auf große Erkundungstour. Wie echte Touristen ließen wir uns den Spaß nicht nehmen eine Rundfahrt mit einem der vielen Touristenbuse zu machen, was gar keine so blöde Idee war, denn so haben wir in 3 Stunden ganz schön viel von Toronto gesehen. Den Abend haben wir im hoteleigenen Pool und Whirlpool verbracht.
Am nächsten Morgen ging es los zu den Niagara Fällen. Wirklich sehr beeindruckend. Zumindest das Drumrum. Eine künstliche Stadt auf kanadischer Seite macht die Touristenattraktion komplett. Man hat das Gefühl mitten in Disneyland angekommen zu sein, also nichts mit romantischer Einsamkeit an einem der spektakulärsten Naturereignisse. Wär ja auch zu schön gewesen. Nach unserer Besichtigung der Niagara Fälle zu Boot ging es weiter nach Niagara on the lake um bei einer ontarischen Winzerei ein kleine Weinprobe zu genießen. Naja kanadischer Wein läßt sich nicht wirklich mit dem europäischen Vergleichen. Ich hab mich jedenfalls an die guten alten Zeiten in Deutschland erinnert und die vielen schönen Abende mit dem guten Beau Reve aus dem Aldi...
Sonntag war dann nochmal ein Shopping Marathon auf dem Plan, der für mich und Romy im H&M zu ende ging. Da fährt man so weit um doch wieder alt bekanntes zu sehen. Wenigstens war der H&M größer und die Klamotten waren auch anders.
Das war unser kleiner Ausflug nach Toronto. Ich bin heute leider nicht wirklich in ausführlicher schreiblaune, deshalb fällt der Bericht etwas kürzer aus. Andererseits hab ich meine Schreibfaulheit genutzt viele, viele neue Bilder online zu stellen.
Lasst es euch gut gehen.
Sonntag, 16. September 2007
737 sucks!
So das musste mal an die breite Öffentlichkeit.
(für alle die nicht wissen was das 737 ist: ist einer der bekanntesten Clubs in Montreal, vor allem für seine absolut schöne Aussicht bekannt, liegt auf dem höchsten Gebäude in Downtown. Neben der Aussicht ist der Club auch für seine unfreundliche Atmosphäre und absolut grauenhafte Musik bekannt. 737 sucks!)
(für alle die nicht wissen was das 737 ist: ist einer der bekanntesten Clubs in Montreal, vor allem für seine absolut schöne Aussicht bekannt, liegt auf dem höchsten Gebäude in Downtown. Neben der Aussicht ist der Club auch für seine unfreundliche Atmosphäre und absolut grauenhafte Musik bekannt. 737 sucks!)
Donnerstag, 13. September 2007
Langsam aber sicher settled
Ja heute schaff ich es dann doch auch mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.
Und zu aller erst die besten Neuigkeiten. Susann, Philip und ich sind in einem Filmproduction Kurs, was ziemlich geil ist. Das ganze nennt sich filmmaking II und man realisiert innerhalb dieses Kurses verschiedene Projekte. Achja und um auch noch die letzten unter euch neidisch zu machen hier wird nur analog gedreht, was heißt 8mm. Wie wir auch mittlerweile rausgefunden haben ist das Film Institut der Concordia auch ziemlich bekannt in Kanda... Jaja vielleicht wirds mit der Filmkarriere ja doch noch was, auch wenn, um es in den Worten unserer Dozentin zusagen... Film Krieg ist.
Ansonsten verbringe ich gerade im Moment doch schon die meiste Zeit mit studieren. Das Pensum entspricht wirklich nicht dem deutschen. Bis Mitte Oktober müssen schon die ersten schriftlichen Essays und Presentationen gemacht sein. Bis dann die Klausuren oder Abschlussarbeiten anstehen. Achja und lesen ist hier keine wirklich freiwillige Beschäftigung, sondern fester Bestandteil der Klausuren... Aber nicht falsch verstehen, denn irgendwie hat man hier auch das Gefühl wirklich was zu leisten.
Zeit für Party ist natürlich trotzdem. Am Dienstagabend waren wir im Café Campus, was wirklich ziemlich witzig war... 80er Jahre Mucke und billiges Bier... der Kater gestern war echt nicht ohne. Was ich außerdem wirklich witzig finde ist das Rauchverbot. Man könnte ja annehmen, dass man, wenn man nach der Party nach hause kommt nicht wirklich nach Rauch stinkt und sowieso alles viel angenehmer ist. Falsch gedacht! Rauchen ist zwar nicht erlaubt, dafür fließt das Bier hier in so unkontrollierten Mengen, dass man bierdurchtränkt ins Taxi steigt und nachhause fährt. Ich frag mich wirklich was besser ist.
Soweit so gut erstmal. Liebe Grüße an euch alle. Lasst es euch gut gehen.
Und zu aller erst die besten Neuigkeiten. Susann, Philip und ich sind in einem Filmproduction Kurs, was ziemlich geil ist. Das ganze nennt sich filmmaking II und man realisiert innerhalb dieses Kurses verschiedene Projekte. Achja und um auch noch die letzten unter euch neidisch zu machen hier wird nur analog gedreht, was heißt 8mm. Wie wir auch mittlerweile rausgefunden haben ist das Film Institut der Concordia auch ziemlich bekannt in Kanda... Jaja vielleicht wirds mit der Filmkarriere ja doch noch was, auch wenn, um es in den Worten unserer Dozentin zusagen... Film Krieg ist.
Ansonsten verbringe ich gerade im Moment doch schon die meiste Zeit mit studieren. Das Pensum entspricht wirklich nicht dem deutschen. Bis Mitte Oktober müssen schon die ersten schriftlichen Essays und Presentationen gemacht sein. Bis dann die Klausuren oder Abschlussarbeiten anstehen. Achja und lesen ist hier keine wirklich freiwillige Beschäftigung, sondern fester Bestandteil der Klausuren... Aber nicht falsch verstehen, denn irgendwie hat man hier auch das Gefühl wirklich was zu leisten.
Zeit für Party ist natürlich trotzdem. Am Dienstagabend waren wir im Café Campus, was wirklich ziemlich witzig war... 80er Jahre Mucke und billiges Bier... der Kater gestern war echt nicht ohne. Was ich außerdem wirklich witzig finde ist das Rauchverbot. Man könnte ja annehmen, dass man, wenn man nach der Party nach hause kommt nicht wirklich nach Rauch stinkt und sowieso alles viel angenehmer ist. Falsch gedacht! Rauchen ist zwar nicht erlaubt, dafür fließt das Bier hier in so unkontrollierten Mengen, dass man bierdurchtränkt ins Taxi steigt und nachhause fährt. Ich frag mich wirklich was besser ist.
Soweit so gut erstmal. Liebe Grüße an euch alle. Lasst es euch gut gehen.
Donnerstag, 6. September 2007
Now I'm a student
Einen wunderschönen guten Morgen, na zumindest habe ich den gerade. Ich hab mal wieder bis 11 Uhr geschlafen, sitzt gerade noch auf dem Boden vor dem Bett und lasse bei einer Tasse Kaffee die letzten Tage nochmal revue passieren. Angefangen hat diese Woche eigentlich mit einem kanadischen Feiertag "Labour Day" ist ein ähnlicher Feiertag, wie bei uns der erste Mai. Die meisten internationalen Studenten hatten am Montag allerdings keine Zeit zum entspannen. Für uns ging es um 11 Uhr los mit einer etwas längeren Stadtralley. War allerdings halb so wild und wirklich noch interessant, weil wir dann doch noch einige Orte entdeckt haben, die wir noch nicht kannten. Außerdem war unser Gruppenführer ziemlich witzig und hat einfach mal ein wenig abgekürzt was dann noch fast dazu geführt hätte, dass unsere Gruppe die Ralley gewonnen hätte. Aber nur fast... Wir waren die Sieger der Herzen.
Dienstag ging es dann endlich mit den Kursen los. Für mich stand Moving Camera Aesthetics auf dem Programm. Das erste wow-Erlebnis hatte ich als ich den Vorlesungssaal betreten habe, ich war plötzlich in einem Kinosaal. Und wenn ich Kinosaal sage, dann mein ich das auch so. Rote stoffbezogene Sitze in mehreren Reihen direkt ausgerichtet auf eine schöne, große Leinwand. Der Sound der 35mm Projektion weckte in mir beinahe schon Erinnerungen an die guten alten Zeiten in Erlangen. Also ganz im ernst Film Studie students haben ihre Kurse hier in Kinos, die mit 35mm Projektionen für die screenings und zusätzlich mit DVD-Player für Beispielsequenzen bestens ausgerüstet sind.
Sehr amüsant war und ist auch unser Dozent. Ein etwas älterer schon ergrauter Mann, der sobald ihm eine kleine Anekdote zu einem Regisseur oder Kameramann einfällt tierisch anfängt zu schmunzeln und uns diese natürlich gleich erzählen muss. Ist total schön zu sehen, wie diesen Mann Film begeistert.
Gestern, also Mittwoch gab es dann non-fictional Film, man könnte auch documentary sagen, der Kurs ist auch wirklich super interessant. Ein noch sehr junger Dozent ja der uns gestern zur Einführung erst mal jede Menge Ausschnitte aus verschiedenen Dokumentationen und Dokumentationsstilen gezeigt hat. Unter anderem war auch eine kleine Doku von Nick Park, dem Macher von Wallace und Grommit mit dabei. Schön!
Da Philip und ich gestern nach dem Kurs und dem free barbeque für Fine Art students noch immer nicht genug von Filmen hatten, haben wir uns entschlossen mal wieder ins Kino zu gehen. Schlussendlich waren wir in Balls of Fury, sehr witzige Tischtennisaktionkomödie. Also allen nur zu empfehlen, die sich manchmal auch bei gigantischem Schwachsinn ziemlich gut amüsieren können. Ich bin ja echt gespannt ob wir unseren Kinomarathon durchhalten...
Gut das war mal wieder ein kleiner Überblick über die letzten Tage. Ich werd mich langsam aber sicher auf den Weg Richtung Uni machen und hoffen das in der nächsten Stunde vielleicht auch noch endlich unsere restlichen Möbel hier ankommen, dann muss ich zum frühstücken auch nicht mehr auf den Boden sitzen, sondern kann mir endlich nen Stuhl nehmen. Tolle Aussichten.
Dienstag ging es dann endlich mit den Kursen los. Für mich stand Moving Camera Aesthetics auf dem Programm. Das erste wow-Erlebnis hatte ich als ich den Vorlesungssaal betreten habe, ich war plötzlich in einem Kinosaal. Und wenn ich Kinosaal sage, dann mein ich das auch so. Rote stoffbezogene Sitze in mehreren Reihen direkt ausgerichtet auf eine schöne, große Leinwand. Der Sound der 35mm Projektion weckte in mir beinahe schon Erinnerungen an die guten alten Zeiten in Erlangen. Also ganz im ernst Film Studie students haben ihre Kurse hier in Kinos, die mit 35mm Projektionen für die screenings und zusätzlich mit DVD-Player für Beispielsequenzen bestens ausgerüstet sind.
Sehr amüsant war und ist auch unser Dozent. Ein etwas älterer schon ergrauter Mann, der sobald ihm eine kleine Anekdote zu einem Regisseur oder Kameramann einfällt tierisch anfängt zu schmunzeln und uns diese natürlich gleich erzählen muss. Ist total schön zu sehen, wie diesen Mann Film begeistert.
Gestern, also Mittwoch gab es dann non-fictional Film, man könnte auch documentary sagen, der Kurs ist auch wirklich super interessant. Ein noch sehr junger Dozent ja der uns gestern zur Einführung erst mal jede Menge Ausschnitte aus verschiedenen Dokumentationen und Dokumentationsstilen gezeigt hat. Unter anderem war auch eine kleine Doku von Nick Park, dem Macher von Wallace und Grommit mit dabei. Schön!
Da Philip und ich gestern nach dem Kurs und dem free barbeque für Fine Art students noch immer nicht genug von Filmen hatten, haben wir uns entschlossen mal wieder ins Kino zu gehen. Schlussendlich waren wir in Balls of Fury, sehr witzige Tischtennisaktionkomödie. Also allen nur zu empfehlen, die sich manchmal auch bei gigantischem Schwachsinn ziemlich gut amüsieren können. Ich bin ja echt gespannt ob wir unseren Kinomarathon durchhalten...
Gut das war mal wieder ein kleiner Überblick über die letzten Tage. Ich werd mich langsam aber sicher auf den Weg Richtung Uni machen und hoffen das in der nächsten Stunde vielleicht auch noch endlich unsere restlichen Möbel hier ankommen, dann muss ich zum frühstücken auch nicht mehr auf den Boden sitzen, sondern kann mir endlich nen Stuhl nehmen. Tolle Aussichten.
Sonntag, 2. September 2007
I don't give a damn for my orientation
So bevor es heute mit der ersten CISA (Concordia International Students Association) Orientation losgeht nutze ich die Zeit für einen kurzen Eintrag in meinen Blog.
Heute ist fast der letzte unifreie Tag denn nächste Woche fangen ab Dienstag alle Kurse an. Montag ist nochmal großer Feiertag, Labour Day, und deshalb dürfen wir erst ab Dienstag fleißig sein. Ich bin ja schon ein wenig nervös und hoffe das meine Kurse nicht langweilen sind... wir werden sehen. Jedenfalls sollen angeblich die ersten zwei Uni Wochen hier nur aus Party bestehen. Ein paar Straßen um die Uni werden gesperrt und es spielen ganz viele Bands. Darauf freu ich mich schon.
Soviel für jetzt erstmal muss mich schon wieder beeilen. Es ist wirklich kaum zu glauben, seit wir hier sind rennen wir nur von einem Ende der Stadt zum anderen, aber seit gestern haben wir wenigstens eine Monatskarte für Metro und Bus, da schmerzen die Beine dann nicht mehr all zu sehr....
Heute ist fast der letzte unifreie Tag denn nächste Woche fangen ab Dienstag alle Kurse an. Montag ist nochmal großer Feiertag, Labour Day, und deshalb dürfen wir erst ab Dienstag fleißig sein. Ich bin ja schon ein wenig nervös und hoffe das meine Kurse nicht langweilen sind... wir werden sehen. Jedenfalls sollen angeblich die ersten zwei Uni Wochen hier nur aus Party bestehen. Ein paar Straßen um die Uni werden gesperrt und es spielen ganz viele Bands. Darauf freu ich mich schon.
Soviel für jetzt erstmal muss mich schon wieder beeilen. Es ist wirklich kaum zu glauben, seit wir hier sind rennen wir nur von einem Ende der Stadt zum anderen, aber seit gestern haben wir wenigstens eine Monatskarte für Metro und Bus, da schmerzen die Beine dann nicht mehr all zu sehr....
Mittwoch, 29. August 2007
Big City Life
So es sind schon wieder einige Tage vergangen und natuerlich ist auch schon wieder einiges passiert. Montreal zeigt sich von seiner angenehmsten Seite. Waehrend in Deutschland der Sommer schon wieder vorbei ist, dass hab ich mir jedenfalls sagen lassen, haben wir hier immernoch jeden Tag um die 27 Grad bei schoenstem Sonnenschein. Langsam frag ich mich wirklich warum ich nur soviele Winterklamotten eingepackt und meine ganzen kurzen Hosen zuhause gelassen habe. Naja kann man ja nun auch nicht wirklich wissen.
Romy und ich haben auch endlich eine traumhafte Wohnung gefunden. Mit traumhaftem Ausblick, Bilder zum neidisch werden koennt ihr in den naechsten Tagen hier finden. Um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben... Wir haben nen Pool, ne Sauna und ne hammer Dachterasse in unserem Gebaeude. Zudem werden wir mitten downtown wohnen und somit auf dem Weg zur Uni nicht erfrieren, wenn dann auch hier irgendwann der Sommer vorueber ist.
Die letzten Abende haben wir auf dem Filmfestvial du Monde am Place des Arts verbracht. Und haben dabei Filme auf Grossleinwand projeziert fuer umsonst genossen. Und ansonsten sind wir durch die Stadt gerannt haben am alten Hafen direkt am Wasser gepicknickt und uns die Biosphere angeschaut.
Ich bin schon echt froh, dass es mich hier her verschlagen hat... Montreal faengt an mir immer besser zu gefallen mit all seinen Macken und Vorzuegen, nicht das ich schon alle kennen wuerde, aber ich hab immernoch grosse Lust alles zu entdecken...
(so und wer sich ueber die vielen komischen oe und ue und ss aufregt amerikanische Tastaturen kennen sowas halt einfach nicht).
Romy und ich haben auch endlich eine traumhafte Wohnung gefunden. Mit traumhaftem Ausblick, Bilder zum neidisch werden koennt ihr in den naechsten Tagen hier finden. Um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben... Wir haben nen Pool, ne Sauna und ne hammer Dachterasse in unserem Gebaeude. Zudem werden wir mitten downtown wohnen und somit auf dem Weg zur Uni nicht erfrieren, wenn dann auch hier irgendwann der Sommer vorueber ist.
Die letzten Abende haben wir auf dem Filmfestvial du Monde am Place des Arts verbracht. Und haben dabei Filme auf Grossleinwand projeziert fuer umsonst genossen. Und ansonsten sind wir durch die Stadt gerannt haben am alten Hafen direkt am Wasser gepicknickt und uns die Biosphere angeschaut.
Ich bin schon echt froh, dass es mich hier her verschlagen hat... Montreal faengt an mir immer besser zu gefallen mit all seinen Macken und Vorzuegen, nicht das ich schon alle kennen wuerde, aber ich hab immernoch grosse Lust alles zu entdecken...
(so und wer sich ueber die vielen komischen oe und ue und ss aufregt amerikanische Tastaturen kennen sowas halt einfach nicht).
Donnerstag, 23. August 2007
It's all about balance
So heute versuch ich mal meine bisherigen Erfahrungen hier in Montreal etwas ausführlicher zu beschreiben. Das habt ihr der Tatsache zu verdanken, dass ich im Moment gerade auf den nächsten Wohnungsbesichtigungstermin warte.
Heute war die erste Informationsveranstaltung der Universität und ja... it`s all about balance you know. Wir haben lustige Schaubilder mit lachenden und weinenden Gesichtern zu sehen bekommen, die einen ganz normalen Zyklus der emotionalen Phasen eines Auslandsstudiums beschrieben haben... man war das ein Spaß. Also im Moment befinden wir uns noch in der hey - what's up - take it easy - Phase aber bald schon werdet ihr hier nur noch weinerliche Heimwehberichte lesen... :(
Gefühlsmäßig muss ich allerdings sagen holt einen die Realität hier immer wieder so halbstündig ein. Sobald ich mit meinen nur noch schmerzenden Füßen gerade nicht im Internationalen Studenten Office stehe, oder mit gerade keine Wohnung anschaue... frag ich mich wirklich des öfteren was ich hier denn eigentlich mache! Um mich herum nur Menschen, die alle fließend englisch und französisch sprechen aber keine Ahnung haben was es bedeutet wenn jemand verdammte scheiße brüllt. Naja laut Schaubild und emotionalem Auslandsstudiumszyklus erlebe ich ja nur leicht verfrüht die Phase des Fremdelns... So ist das halt... es das Fremdeln, dann die orale Phase und schwups die wups sitzt ich wieder in Erlangen und werde nur noch von der schönen Zeit in Montreal berichten... It's all about balance.
Heute war die erste Informationsveranstaltung der Universität und ja... it`s all about balance you know. Wir haben lustige Schaubilder mit lachenden und weinenden Gesichtern zu sehen bekommen, die einen ganz normalen Zyklus der emotionalen Phasen eines Auslandsstudiums beschrieben haben... man war das ein Spaß. Also im Moment befinden wir uns noch in der hey - what's up - take it easy - Phase aber bald schon werdet ihr hier nur noch weinerliche Heimwehberichte lesen... :(
Gefühlsmäßig muss ich allerdings sagen holt einen die Realität hier immer wieder so halbstündig ein. Sobald ich mit meinen nur noch schmerzenden Füßen gerade nicht im Internationalen Studenten Office stehe, oder mit gerade keine Wohnung anschaue... frag ich mich wirklich des öfteren was ich hier denn eigentlich mache! Um mich herum nur Menschen, die alle fließend englisch und französisch sprechen aber keine Ahnung haben was es bedeutet wenn jemand verdammte scheiße brüllt. Naja laut Schaubild und emotionalem Auslandsstudiumszyklus erlebe ich ja nur leicht verfrüht die Phase des Fremdelns... So ist das halt... es das Fremdeln, dann die orale Phase und schwups die wups sitzt ich wieder in Erlangen und werde nur noch von der schönen Zeit in Montreal berichten... It's all about balance.
Mittwoch, 22. August 2007
Gut gelandet
So heute ist der 23. August 2007, Mittwoch und zwar genau 7 Uhr 57. Wie ihr alle unschwer erkennen koennt bin ich trotz psychotischer Flugangst an einem Stueck hier angekommen. Montreal ist eine sehr interessante Stadt (bla bla) zu der ich euch ehrlich gesagt noch nicht wahnsinnig viel erzaehlen kann. Wir haben zwar schon einiges gesehen, aber dennoch ist Montreal so vielfaeltig, dass ich, wie gesagt noch nicht wirklich sagen kann was fuer eine Stadt es denn ist. Montreal ist irgendwie wie seine Einwohner... ein bunter, gemischter, gruener Salat.
Romy und ich werden heute mal verstaerkt auf Wohnungssuche gehen, nachdem wir gestern mal in der Uni waren und dem alten Hafen der Stadt einen Besuch abgestattet haben. Naja zur Uni laesst sich eigentlich auch noch nicht viel sagen ausser: Yeah...
So jetzt habt ihr einen ersten Eindruck von dem was Romy und ich hier erleben, sollte es euch ein wenig verwirren... tut mir leid... liegt wohl daran, dass ich immer noch alles nicht wirklich verstehe und mit dem Kopf auch erstmal hier in Montreal ankommen sollte.
Romy und ich werden heute mal verstaerkt auf Wohnungssuche gehen, nachdem wir gestern mal in der Uni waren und dem alten Hafen der Stadt einen Besuch abgestattet haben. Naja zur Uni laesst sich eigentlich auch noch nicht viel sagen ausser: Yeah...
So jetzt habt ihr einen ersten Eindruck von dem was Romy und ich hier erleben, sollte es euch ein wenig verwirren... tut mir leid... liegt wohl daran, dass ich immer noch alles nicht wirklich verstehe und mit dem Kopf auch erstmal hier in Montreal ankommen sollte.
Montag, 30. Juli 2007
Noch 21 Tage...
dann geht es endlich los. Ich werde im Flieger nach Montréal sitzen und mir vor lauter Flugangst in die Hosen machen. Sollte ich tatsächlich in Montréal ankommen, und nicht abstürzen, werde ich wahrscheinlich erstmal sprachlos stehen bleiben, aufhören zu atmen und erst dann verstehen, dass ich jetzt für 1 Jahr in Kanada bin.
Bis dahin bleibt mir nur die Möglichkeit mich gedanklich mit diesem neuen Abschnitt zu beschäftigen und ehrlich gesagt... wenn ich ansonsten nicht viel kann... im Verdrängen bin ich ein großer Meister. Ich könnte jetzt anfangen euch was über diese unerträgliche Ungewissheit zu erzählen, die in mir ihr Unwesen treibt... aber, wie soll ich sagen, soweit bin ich wohl noch nicht. Montréal, Kanada, das alles ist noch so weit weg, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann was auf mich zu kommt... und genau das ist das Schöne. Ich lass es einfach passieren.
Bis dahin bleibt mir nur die Möglichkeit mich gedanklich mit diesem neuen Abschnitt zu beschäftigen und ehrlich gesagt... wenn ich ansonsten nicht viel kann... im Verdrängen bin ich ein großer Meister. Ich könnte jetzt anfangen euch was über diese unerträgliche Ungewissheit zu erzählen, die in mir ihr Unwesen treibt... aber, wie soll ich sagen, soweit bin ich wohl noch nicht. Montréal, Kanada, das alles ist noch so weit weg, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann was auf mich zu kommt... und genau das ist das Schöne. Ich lass es einfach passieren.
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