Ja wer hätte das gedacht zum Abschluss geht es hier noch mal heiß her. Heute war, wie im letzten Eintrag steht das letzte Eishockeyspiel der Montrealer Habs gegen die Boston Bruins. Wie zu jedem Spiel haben wir uns bei Cathy versammelt und gespannt das Spiel angeschaut. Wir konnten es kaum glauben, als nach 60 min feststand das Montreal 5:0 gewonnen hat. Also runter auf die St. Catherine und feiern mit komplett Montreal. Anfangs fühlten wir uns schon zurück erinnert an die guten alten Zeiten der Fußball Weltmeisterschaft. Fast ganz Montreal war downtown und es wurde gefeiert, gehupt und getrommelt.
Wir liefen in guter Stimmung die St. Catherine weiter runter und stimmten fröhlich in den Fan gesang mit ein. GO HABS. Nachdem wir genug gesehen hatten und dank einer bewaffneten Polizeistraßensperre auch nicht weiter konnten haben wir uns entschlossen noch ein Bier trinken zu gehen. Und jetzt kommts... nichts ahnend und eigentlich immer noch in guter Stimmung ging es zurück Richtung Cathy's Apartment, als uns plötzlich die vielen Polizisten am Straßenrand auffielen. Ich konnte meinen Augen kaum glauben, als ich dann auf der nächsten Kreuzung zwei Polizeiwagen stehen sah... ist ja nicht sonderlich ungewöhlich, doch die Polizeiwagen hatten eingeschlagene Scheiben und platt gestochene Reifen. Ein Stück weiter stand ein anderer Streifenwagen, wieder eingeschlagene Fenster und diesesmal auch ziemlich verkohlt. Muss wohl gebrannt haben. Langsam aber sicher war die Situation nicht mehr wirklich angenehm. Als wir auf Höhe der Mackay-Street waren und auf die St. Catherine sahen konnten wir ein weiteres Auto brennen sehen. Romy und ich waren so geschockt, dass wir auf schnellstem Wege unser Apartment aufsuchten... Ja und so hab ich meine ersten wirklichen brennenden Autos gesehen... und Montreal nochmal von einer anderen Seite kennengelernt... Ich frag mich bloß was hier passiert sollte Montreal tatsächlich die Playoffs gewinnen? Sollte es dann weitere Straßenschlachten geben werd ich mir das allerdings schon wieder aus sicherer Entfernung von Deutschland aus ansehen müssen.
Dienstag, 22. April 2008
Montag, 21. April 2008
Die Montreal Leaving Depression
Ja heute sind es nur noch 10 Tage bis Romy wieder zurück nach Deutschland fliegt. 10 Tage. 10 Tage bis wir unsere Wohnung verlassen. Ich weiß nicht so recht was ich damit anfangen soll. Montreal ist über die letzten Monate zu einem zuhause herangewachsen und naja sein zuhause lässt man einfach nicht gern hinter sich.
Wir genießen die letzten Tage mit unseren Freunden. Cathy fliegt Freitag schon zurück nach Taiwan. Ottawa steht diese Woche noch auf der Agenda und das letzte, entscheidende Eishockeyspiel der Playoffs für die Montrealer heute Abend. Sollten wir gewinnen stehen wir in der nächsten Runde, bei einer Niederlage... wars das mit den Playoffs. Bis vor kurzem hat ich ja mit Eishockey noch nicht wirklich viel am Hut, außer ein paar Stadionbesuchen in meiner Jugend. Hier aber hat Eishockey ungefähr den gleichen Stellenwert, wie in Deutschland die runde Lederkugel. Und die Playoffs sind durchaus zu vergleichen mit der Championsleague, der einzige Unterschied ist, dass die Straßen wirklich komplett leer und einsam sind während des Spiels. So werden wir heute Abend Punkt 7 auch wieder vor dem Fernseher sitzen, der kanadischen Nationalhymne lauschen und kräftig GO HABS gröhlen... was für ein Spaß.
Also drückt alle fleißig die Daumen, nicht das sonst wieder die Stadt in Schutt und Asche gelegt wird, wie 1994 nach dem Finale.
Wir genießen die letzten Tage mit unseren Freunden. Cathy fliegt Freitag schon zurück nach Taiwan. Ottawa steht diese Woche noch auf der Agenda und das letzte, entscheidende Eishockeyspiel der Playoffs für die Montrealer heute Abend. Sollten wir gewinnen stehen wir in der nächsten Runde, bei einer Niederlage... wars das mit den Playoffs. Bis vor kurzem hat ich ja mit Eishockey noch nicht wirklich viel am Hut, außer ein paar Stadionbesuchen in meiner Jugend. Hier aber hat Eishockey ungefähr den gleichen Stellenwert, wie in Deutschland die runde Lederkugel. Und die Playoffs sind durchaus zu vergleichen mit der Championsleague, der einzige Unterschied ist, dass die Straßen wirklich komplett leer und einsam sind während des Spiels. So werden wir heute Abend Punkt 7 auch wieder vor dem Fernseher sitzen, der kanadischen Nationalhymne lauschen und kräftig GO HABS gröhlen... was für ein Spaß.
Also drückt alle fleißig die Daumen, nicht das sonst wieder die Stadt in Schutt und Asche gelegt wird, wie 1994 nach dem Finale.
Dienstag, 25. März 2008
New York City
Romy und ich haben Ostern genutzt um nocheinmal ein wenig mehr von Nordamerika zu sehen. Und wenn man schon mal hier ist muss ja fast schon nach New York fahren. Los gings Freitag morgen 7.45 in Montreal. Völlig verschlafen kamen Romy und ich am Greyhound Terminal an und mussten feststellen, dass wir nicht die einzigsten waren, die die grandiose Idee hatten über Ostern nach New York zu fahren. Leichte Panik machte sich breit... kommen wir noch in den Bus oder müssen wir weitere 4 Stunden am Terminal warten? Romy war so aufgeregt, dass sie erstmal auf Toilette gehen musste. Es stellte sich aber raus, dass nicht nur ein Bus nach New York fuhr, sondern gleich vier. Also alles halb so wild. Wir bekamen noch Platz und konnten uns sogar 3 Sitze zu zweit teilen.
Wir fuhren pünktlich los und alles schien perfekt zu sein... doch dann... die amerikanische Grenze. Wir hatten ja schon bei unserem letzten Trip in die USA eine komische Grenzerfahrung und auch diesesmal sollten wir nicht verschont bleiben. Während alle anderen Busse in gleichbleibenden Abständen ankamen, kontrolliert wurden und dann weiter fahren konnten, mussten wir ganze 3 Stunden an der Grenze verharren. Ich habe von der ganzen Sache mal wieder recht wenig mitbekommen, da ich wie ein Murmeltier geschlafen habe, Romy allerdings hatte weniger Glück. Sie musste die Warterei wach ertragen.
Nach drei Studen konnten wir also endlich den Bus verlassen und uns auf direktem Weg zur Passkontrolle begeben. Und wieder Fingerabdrücke, Fotos und der berüchtigte grüne Einreisebogen. Nachdem wir brav alle Fragen mit Nein beantwortet hatten, konnten wir auch wieder in den Bus einsteigen. Und so gleich folgte die nächste Überraschung... ein Fremder auf unseren Plätzen... tztztzt. Ok wir waren leicht angepisst haben uns dann doch gesetzt und der Durchsage des Busfahres gelauscht: Thank you all for your patience, there were some complications with a man from New York. He was refused to enter Canada. We will take him back to New York.... In meinem Kopf fing es plötzlich mal wieder an zu rattern... Ein neuer Mitreisender, dem die Einreise nach Canada verweigert wurde, wer könnte das denn sein... na?... genau es war der junge Mann, der sich direkt zu uns gesetzt hatte. Also kaum in den USA angekommen, saßen wir auch schon neben einem Kleinkriminellen... Weswegen genau ihm die Einreise verweigert wurde konnten wir allerdings nicht heraus finden... meine Theorien gingen von Mord, Totschlag bis zu falsch Parken...
Nach diesem turbulenten Anfang kamen wir dann doch noch in New York an. Der Bus hielt direkt an der 42nd Street im Herzen von Manhattan. Voll bepackt ging es für Romy und mich erstmal in die Metro Richtung Hotel um unser Gepäck los zu werden. Diesemal hat mit der Reservierung auch alles geklappt und wir konnten unser Quartier gleich beziehen. Da wir keine Zeit verschwenden wollten gings auch gleich am ersten Abend Richtung Times Square. Romy und ich sind von der 96th Straße den gesamten Broadway runter bis zum Times Square wo wir in eine Welt bunter Lichter, lauter Musik, hupender Taxis und jede Menge anderer Touristen eintauchten. Am Times Square finden sich auch die idiotischten Läden überhaupt. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir die M&M World betraten. Alles wirklich alles bedruckt mit dem M&M Label wird verkauft zu Wucherpreisen und das aller Komischste, der Laden war voll besucht von lauter Menschen, die auch tatsächlich alle was gekauft haben. Meine persönlichen Höhepunkte waren:
1. ein Mployee Schild für die Mitarbeitertür
2. M&M Monopoly
3. M&M bedruckte Handtaschen, die zu aller Schande gut aussahen
4. das übliche Merchandise-Set. Alle möglichen Klamotten, Schlüsselanhänger, Tassen...
Ja und das sollte mein erster Eindruck von New York sein. Nach der langen Busfahrt und dem ausführlichen Abendspaziergang gings für mich und Romy zurück ins Hotel um am nächsten Morgen mit neuem Elan weiter auf Entdeckungsreise gehen zu können.
Pünktlich um halb neun hat dann auch der Wecker geklingelt. Da ein Tag ohne Kaffee am Morgen ein verlorener ist ging's zuerst zum Starbucks um die Ecke. Gestärkt für den Tag machten wir uns dann auf den Weg. Es ging durch den Central Park direkt zum Guggenheim Museum. Zu unserer Entäuschung war das Gebäude gerade in einer Umbauphase und sah keines Wegs so aus, wie von allen Postern und Broschüren versprochen. Im Museum dann die nächste Überraschung, ausgestellt wurde eine Sammlung aus Berlin. Toll was! Naja nicht weiter schlimm wir hatten die Ausstellung ja schließlich noch nicht gesehen. Nach dem Museums Morgen gings dann weiter nachmittags weiter in Richtung China Town und von dort aus zum Financial District. Einmal in New York muss man natürlich auch zum Ground Zero. Viel zu sehen ist da im Moment allerdings nicht. Eine riesegroße Baustelle von Zäunen umgrenzt steht heute dort, wo 2001 noch das World Trade Center stand. Mein Höhepunkt hier, waren die Amerikaner die den Touristen "nice pictures" verkaufen wollten, von den in die Türme stürzenden Flugzeugen. Well, that's America, Baby.
Nach Ground Zero gings weiter zum Battery Park. Vom Ufer aus konnten wir die Freiheitsstatue bestaunen und unseren Beinen auch eine kleine Pause gönnen. Den restlichen Tag haben wir mit ausgiebigem Shopping verbracht. Schließlich kann man wohl nirgends anders als im Big Apple in H&M rennen... Naja wir hatten Spaß.
Nachdem wir am nächsten Tag relativ enttäuscht unseren Morgen im MOMA verbracht hatten, haben wir kurzer Hand beschlossen unsere Shopping Tour fortzusetzen und die restliche Zeit mit Einkaufen und Schlendern zu verbringen. Ja und das haben wir auch getan...
Achja und heute auch mal noch zum Schluss eine Frage an alle zuhause gebliebenen. War es in Deutschland nicht furchtbar einsam über Ostern? Romy und ich haben hier soviel Deutsch gehört, wie selten irgendwo anders. Muss daran liegen, dass komplett Deutschland über Ostern nach New York geflogen ist...
Ich bin trotz vier tollen Tagen New York wieder froh in Montreal zu sein.
Wir fuhren pünktlich los und alles schien perfekt zu sein... doch dann... die amerikanische Grenze. Wir hatten ja schon bei unserem letzten Trip in die USA eine komische Grenzerfahrung und auch diesesmal sollten wir nicht verschont bleiben. Während alle anderen Busse in gleichbleibenden Abständen ankamen, kontrolliert wurden und dann weiter fahren konnten, mussten wir ganze 3 Stunden an der Grenze verharren. Ich habe von der ganzen Sache mal wieder recht wenig mitbekommen, da ich wie ein Murmeltier geschlafen habe, Romy allerdings hatte weniger Glück. Sie musste die Warterei wach ertragen.
Nach drei Studen konnten wir also endlich den Bus verlassen und uns auf direktem Weg zur Passkontrolle begeben. Und wieder Fingerabdrücke, Fotos und der berüchtigte grüne Einreisebogen. Nachdem wir brav alle Fragen mit Nein beantwortet hatten, konnten wir auch wieder in den Bus einsteigen. Und so gleich folgte die nächste Überraschung... ein Fremder auf unseren Plätzen... tztztzt. Ok wir waren leicht angepisst haben uns dann doch gesetzt und der Durchsage des Busfahres gelauscht: Thank you all for your patience, there were some complications with a man from New York. He was refused to enter Canada. We will take him back to New York.... In meinem Kopf fing es plötzlich mal wieder an zu rattern... Ein neuer Mitreisender, dem die Einreise nach Canada verweigert wurde, wer könnte das denn sein... na?... genau es war der junge Mann, der sich direkt zu uns gesetzt hatte. Also kaum in den USA angekommen, saßen wir auch schon neben einem Kleinkriminellen... Weswegen genau ihm die Einreise verweigert wurde konnten wir allerdings nicht heraus finden... meine Theorien gingen von Mord, Totschlag bis zu falsch Parken...
Nach diesem turbulenten Anfang kamen wir dann doch noch in New York an. Der Bus hielt direkt an der 42nd Street im Herzen von Manhattan. Voll bepackt ging es für Romy und mich erstmal in die Metro Richtung Hotel um unser Gepäck los zu werden. Diesemal hat mit der Reservierung auch alles geklappt und wir konnten unser Quartier gleich beziehen. Da wir keine Zeit verschwenden wollten gings auch gleich am ersten Abend Richtung Times Square. Romy und ich sind von der 96th Straße den gesamten Broadway runter bis zum Times Square wo wir in eine Welt bunter Lichter, lauter Musik, hupender Taxis und jede Menge anderer Touristen eintauchten. Am Times Square finden sich auch die idiotischten Läden überhaupt. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir die M&M World betraten. Alles wirklich alles bedruckt mit dem M&M Label wird verkauft zu Wucherpreisen und das aller Komischste, der Laden war voll besucht von lauter Menschen, die auch tatsächlich alle was gekauft haben. Meine persönlichen Höhepunkte waren:
1. ein Mployee Schild für die Mitarbeitertür
2. M&M Monopoly
3. M&M bedruckte Handtaschen, die zu aller Schande gut aussahen
4. das übliche Merchandise-Set. Alle möglichen Klamotten, Schlüsselanhänger, Tassen...
Ja und das sollte mein erster Eindruck von New York sein. Nach der langen Busfahrt und dem ausführlichen Abendspaziergang gings für mich und Romy zurück ins Hotel um am nächsten Morgen mit neuem Elan weiter auf Entdeckungsreise gehen zu können.
Pünktlich um halb neun hat dann auch der Wecker geklingelt. Da ein Tag ohne Kaffee am Morgen ein verlorener ist ging's zuerst zum Starbucks um die Ecke. Gestärkt für den Tag machten wir uns dann auf den Weg. Es ging durch den Central Park direkt zum Guggenheim Museum. Zu unserer Entäuschung war das Gebäude gerade in einer Umbauphase und sah keines Wegs so aus, wie von allen Postern und Broschüren versprochen. Im Museum dann die nächste Überraschung, ausgestellt wurde eine Sammlung aus Berlin. Toll was! Naja nicht weiter schlimm wir hatten die Ausstellung ja schließlich noch nicht gesehen. Nach dem Museums Morgen gings dann weiter nachmittags weiter in Richtung China Town und von dort aus zum Financial District. Einmal in New York muss man natürlich auch zum Ground Zero. Viel zu sehen ist da im Moment allerdings nicht. Eine riesegroße Baustelle von Zäunen umgrenzt steht heute dort, wo 2001 noch das World Trade Center stand. Mein Höhepunkt hier, waren die Amerikaner die den Touristen "nice pictures" verkaufen wollten, von den in die Türme stürzenden Flugzeugen. Well, that's America, Baby.
Nach Ground Zero gings weiter zum Battery Park. Vom Ufer aus konnten wir die Freiheitsstatue bestaunen und unseren Beinen auch eine kleine Pause gönnen. Den restlichen Tag haben wir mit ausgiebigem Shopping verbracht. Schließlich kann man wohl nirgends anders als im Big Apple in H&M rennen... Naja wir hatten Spaß.
Nachdem wir am nächsten Tag relativ enttäuscht unseren Morgen im MOMA verbracht hatten, haben wir kurzer Hand beschlossen unsere Shopping Tour fortzusetzen und die restliche Zeit mit Einkaufen und Schlendern zu verbringen. Ja und das haben wir auch getan...
Achja und heute auch mal noch zum Schluss eine Frage an alle zuhause gebliebenen. War es in Deutschland nicht furchtbar einsam über Ostern? Romy und ich haben hier soviel Deutsch gehört, wie selten irgendwo anders. Muss daran liegen, dass komplett Deutschland über Ostern nach New York geflogen ist...
Ich bin trotz vier tollen Tagen New York wieder froh in Montreal zu sein.
Sonntag, 16. März 2008
Vielen Dank and Philip's Tante Ulla
Die Romy hat es ja schon in ihrem Blog geschrieben. Auch ich möchte mich nochmal persönlich bedanken für die leckeren Süßigkeiten aus der Heimat. Dankeschön.
Donnerstag, 13. März 2008
Cabane à sucre
Die Dreharbeiten hier sind nun endgültig vorbei. Und schon jetzt weiß ich nicht mehr genau, ob ich mich darüber wirklich freuen soll. Ich habe in den letzten beiden Monaten soviel übers Filme machen gelernt, wie in Deutschland in meinem bisherigen Studium! Besonders traurig bin ich darüber, dass ich nicht weiß, wann ich das nächste Mal eine echte Filmkamere zwischen die Finger bekomme. Nicht das ich das ganze Gelernte wieder vergesse. Philip und ich trösten uns einfach damit, dass wir nur noch in Filmslang sprechen und uns über natürliche ND Filter (Sonnenbrille) lustig machen. Alles in Allem war diese Erfahrung wirklich schön, zwar ziemlich stressig, aber der ganze Aufwand hat sich doch ziemlich gelohnt.
Bevor ich hier aber in eine aftershooting depression verfalle versuchen Romy und ich hier noch alles zu sehen und zu erleben, was wir bisher noch nicht konnten. Gestern gings mit ISO (International Student Office) zum traditionellen cabane à sucre. Cabane à sucre ist ganz einfach ein traditionelles Essen hier in Quebec. Alles was man bekommt muss man mit Ahornsirup essen. Eier, Schinken, Erbsensuppe, getrockneten Fisch, Fleischtörtchen... einfach alles.
Für mich hört sich das ja noch immer einfach widerlich an. Herzhaft mit süß, nein danke. Zu meinem eigenen Erstaunen musste ich allerdings feststellen, dass es gar nicht so ekelhaft ist, wie es sich anhört. Besonders die Erbsensuppe mit Ahornsirup war richtig lecker. Und Quebec wäre nunmal nicht Quebec ohne das cabane à sucre.
Interessanterweise wurde uns dann auch noch gezeigt, wie der Ahornsirup denn hergestellt wird. Und ja die zapfen hier einfach die Bäume an. In den ganzen Wälder hängen dann einfach Eimer an den Bäumen die den noch sehr wässrigen Ahornsirup auffangen. Das ganze wird dann gesammelt und über längere Zeit gekocht bis der Zucker im Wasser karamelisiert und das ganze dann eine braune Farbe bekommt.
Wir haben aufjedenfall leker gegessen, zwar viel zu viel, aber dafür eben lecker. Bilder von der ganzen Zeremonie sind natürlich auch schon wieder online. Genießt alle die letzten Tage ohne uns... wir sind schneller zurück, als euch lieb ist.
Bevor ich hier aber in eine aftershooting depression verfalle versuchen Romy und ich hier noch alles zu sehen und zu erleben, was wir bisher noch nicht konnten. Gestern gings mit ISO (International Student Office) zum traditionellen cabane à sucre. Cabane à sucre ist ganz einfach ein traditionelles Essen hier in Quebec. Alles was man bekommt muss man mit Ahornsirup essen. Eier, Schinken, Erbsensuppe, getrockneten Fisch, Fleischtörtchen... einfach alles.
Für mich hört sich das ja noch immer einfach widerlich an. Herzhaft mit süß, nein danke. Zu meinem eigenen Erstaunen musste ich allerdings feststellen, dass es gar nicht so ekelhaft ist, wie es sich anhört. Besonders die Erbsensuppe mit Ahornsirup war richtig lecker. Und Quebec wäre nunmal nicht Quebec ohne das cabane à sucre.
Interessanterweise wurde uns dann auch noch gezeigt, wie der Ahornsirup denn hergestellt wird. Und ja die zapfen hier einfach die Bäume an. In den ganzen Wälder hängen dann einfach Eimer an den Bäumen die den noch sehr wässrigen Ahornsirup auffangen. Das ganze wird dann gesammelt und über längere Zeit gekocht bis der Zucker im Wasser karamelisiert und das ganze dann eine braune Farbe bekommt.
Wir haben aufjedenfall leker gegessen, zwar viel zu viel, aber dafür eben lecker. Bilder von der ganzen Zeremonie sind natürlich auch schon wieder online. Genießt alle die letzten Tage ohne uns... wir sind schneller zurück, als euch lieb ist.
Montag, 3. März 2008
Kleiner Clip
ein kleiner Auszug aus Philips Filmmaterial. Wir haben uns am Wochenende endlich dazu aufgerafft mit dem Schneiden des Road Trip Films zu beginnen. Naja und diese Szene musste ich einfach haben...
Freitag, 29. Februar 2008
erstes kleines Shooting Resumée
So die stressigen Wochen sind erstmal vorbei... Es ist nur noch ein Dreh übrig! Ich nehme zwar noch nicht wieder ganz am normalen Leben teil, dafür bin ich einfach noch zu fertig, langsam aber sicher geht es wieder berg auf.
Am Mittwoch haben wir die ersten rushes (entwickelter Film) gesehen und ich muss sagen, dass wir alle ein bißchen stolz darauf sein können. Ich habe mir ein wenig Sorgen gemacht über Emilies Film, da ich dort DOP war und verantwortlich war für das zu sehende Resultat... aber hey die Bilder sahen echt gut aus und sie kann in der Postproduction wirklich was damit anfangen. Das Endprodukt bring ich dann hoffentlich mit nach Deutschland.
Das gute an dieser vergangenen stressigen Zeit ist, dass ich soviel neues gelernt habe und wirklich noch mal einen ganz neuen Blick aufs Filme machen bekommen hab. Nicht nur, dass wir hier wirklich auf Film drehen und nicht digital auch die ganzen Vorbereitungen laufen komplett anders ab. Heißt sobald ich zurück nach Erlangen komme, brauch ich ganz viel Hilfe für meine tausend neuen Filmideen...
Doch bevor es soweit ist genieß ich hier noch ein wenig den anhaltenden Winter. Wir haben immernoch -15 Grad und tonnenweise Neuschnee. Doch davon lass ich mich gar nicht erst nerven, sondern gehe Schlittschuhaufen mit Romy, Susann und Philip.
Take Care
Am Mittwoch haben wir die ersten rushes (entwickelter Film) gesehen und ich muss sagen, dass wir alle ein bißchen stolz darauf sein können. Ich habe mir ein wenig Sorgen gemacht über Emilies Film, da ich dort DOP war und verantwortlich war für das zu sehende Resultat... aber hey die Bilder sahen echt gut aus und sie kann in der Postproduction wirklich was damit anfangen. Das Endprodukt bring ich dann hoffentlich mit nach Deutschland.
Das gute an dieser vergangenen stressigen Zeit ist, dass ich soviel neues gelernt habe und wirklich noch mal einen ganz neuen Blick aufs Filme machen bekommen hab. Nicht nur, dass wir hier wirklich auf Film drehen und nicht digital auch die ganzen Vorbereitungen laufen komplett anders ab. Heißt sobald ich zurück nach Erlangen komme, brauch ich ganz viel Hilfe für meine tausend neuen Filmideen...
Doch bevor es soweit ist genieß ich hier noch ein wenig den anhaltenden Winter. Wir haben immernoch -15 Grad und tonnenweise Neuschnee. Doch davon lass ich mich gar nicht erst nerven, sondern gehe Schlittschuhaufen mit Romy, Susann und Philip.
Take Care
Montag, 18. Februar 2008
Shooting Stills
Für alle die es interessiert wie unsere verschiedenen Filmsets aussehen und was man sich von den Filmen versprechen kann habe ich einige neue Bilder online gestellt. Ausfürhlichere Neuigkeiten gibts erst wieder nach den ganzen Drehs... muss mich heute erstmal von meinem gestrigen fast 24-stündigen Dreh erholen...
Montag, 28. Januar 2008
Countdown läuft...
die letzten Tage meines faulen Großstädter Lebens sind angebrochen. Am Donnerstag geht es los mit meinem fünf wöchigen Drehmarathon. Als erstes werde mich als D.O.P. bewähren müssen, dann gehts weiter als 1. AC, Script-Continuity, 1. AD und schließlich werde ich als Gaffer den Marathon beenden.
Den letzten freien Sonntag haben Romy und ich mit ganz vielen anderen internationalen Studenten beim Ice Fishing verbracht. Es ging morgens um 10 los und nach 2-stündiger Busfahrt kamen wir an unserem Ziel an. Ich musste relativ schnell wieder feststellen das Europäische Romantik mit Nordamerikanischer Realität einfach nicht zu vereinbaren ist. Anstatt einsamer Hütten aus schweren kanadischen Eichen und einsamer Anglerromantik erwartete uns ein künstlich angelegtes Touristen Dorf mit geheizten Bungalows, elektrischen Leitungen, Parkplätzen und Autos.
Nachdem wir dann auf die verschiedenen Hütten zugeteilt wurden erhielten wir eine kurze Einweisung und konnten gleich mit dem Fischen anfangen. Es ging keine 2 Minuten bis auch der erste Fisch gebissen hatte. Unsere Hütte stellte mit David's Hilfe den absoluten Anglerrekord auf. In vier Stunden fingen wir insgesamt etwa 25 Fische. Gnädigerweise haben wir uns relativ schnell entschieden nicht alle zu töten, sondern nur die größten zu behalten.
Nachdem wir beim Fischen selber recht viel Glück hatten ging es mit dem Ausnehmen und Kochen weiter. Dank glücklicher Erfahrungen aus meiner Jugend und recht geringem Ekelgefühl durfte ich dann auch die meisten unserer Fische ausnehmen. So viel Blut und Eingeweide hab ich selten auf einem Haufen gesehen. Beweisfotos sind natürlich schon online. Philip hat das Kochen übernommen und so waren wir eigentlich die einzige Hütte, die vom Angeln auch wirklich satt wurde und nicht auf die mitgebrachten 5min Nudeln zurück greifen musste.
Das alles war ein ziemlicher Spaß und nach 4 Stunden Frischluft sind Romy und ich am Abend ziemlich schnell eingeschlafen. Glücklich und Zufrieden.
Den letzten freien Sonntag haben Romy und ich mit ganz vielen anderen internationalen Studenten beim Ice Fishing verbracht. Es ging morgens um 10 los und nach 2-stündiger Busfahrt kamen wir an unserem Ziel an. Ich musste relativ schnell wieder feststellen das Europäische Romantik mit Nordamerikanischer Realität einfach nicht zu vereinbaren ist. Anstatt einsamer Hütten aus schweren kanadischen Eichen und einsamer Anglerromantik erwartete uns ein künstlich angelegtes Touristen Dorf mit geheizten Bungalows, elektrischen Leitungen, Parkplätzen und Autos.
Nachdem wir dann auf die verschiedenen Hütten zugeteilt wurden erhielten wir eine kurze Einweisung und konnten gleich mit dem Fischen anfangen. Es ging keine 2 Minuten bis auch der erste Fisch gebissen hatte. Unsere Hütte stellte mit David's Hilfe den absoluten Anglerrekord auf. In vier Stunden fingen wir insgesamt etwa 25 Fische. Gnädigerweise haben wir uns relativ schnell entschieden nicht alle zu töten, sondern nur die größten zu behalten.
Nachdem wir beim Fischen selber recht viel Glück hatten ging es mit dem Ausnehmen und Kochen weiter. Dank glücklicher Erfahrungen aus meiner Jugend und recht geringem Ekelgefühl durfte ich dann auch die meisten unserer Fische ausnehmen. So viel Blut und Eingeweide hab ich selten auf einem Haufen gesehen. Beweisfotos sind natürlich schon online. Philip hat das Kochen übernommen und so waren wir eigentlich die einzige Hütte, die vom Angeln auch wirklich satt wurde und nicht auf die mitgebrachten 5min Nudeln zurück greifen musste.
Das alles war ein ziemlicher Spaß und nach 4 Stunden Frischluft sind Romy und ich am Abend ziemlich schnell eingeschlafen. Glücklich und Zufrieden.
Sonntag, 20. Januar 2008
Montreal im Wandel der Gezeiten...
Sonntag, 13. Januar 2008
Quebec City und anderer Firlefanz


Heute ist der erste Tag wieder alleine in Montreal. Fredie und Wolfgang haben uns gestern verlassen und sind auch schon wieder gut in Deutschland gelandet. Die letzten zwei Wochen gingen so schnell vorbei und ich verstehe im Moment noch nicht wirklich, dass die beiden schon wieder in Deutschland sein können. Gestern saßen wir ja noch zusammen beim Frühstück und haben das herrliche Winterwetter in Montreal genossen, was heute schon gar nicht mehr so herrlich ist. Es schneit aus allen Löchern und der Himmel ist eine einzige große Nebelschwade.
Seit gestern ist mir auch so wirklich bewusst, dass es nur noch knapp vier Monate sind bis Romy und ich auch wieder in Erlangen sein werden. Ich glaub ich bekomm schon wieder langsam aber sicher Flugangst... aber dank Fredie weiß ich jetzt, dass es wahrscheinlicher ist an Sylvester von einem Sektkorken erschlagen zu werden, als mit dem Flugzeug abzustürzen. Und da ich Neujahr überlebt habe komm ich hoffentlich auch wieder sicher in Deutschland an.
So und die etwas verwirrte Bohne macht sich jetzt mal noch an die Arbeit die letzten Spuren des Besuchs zu beseitigen... schließlich muss die Luft ja irgendwie aus dem Bett...
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