Mittwoch, 24. Oktober 2007

Le quete du donut

Weil ich langsam nicht mehr weiß was ich tun soll um mich vom Lernen ab zuhalten, habe ich mich entschlossen euch ein wenig von meinem Wochenende zu erzählen. Am vergangenen Wochenende habe ich mal wieder einen Rekord gebrochen! Und zwar den meines längsten Drehtags, fucking 20 Stunden am Stück. Ist das nicht einen Applaus wert?

Aber mal ganz langsam und von vorne. Am Donnerstag letzter Woche starteten unsere Vorbereitungen für unser Klassenfilmprojekt "le quete du donut". Ich habe die ehrenvolle Aufgabe des Script-Continuity Girls zugeteilt bekommen. Es ging los mit Setbau Donnerstag und Freitag, da der komplette Film im Studio der Mel Hoppenheim School of Cinema gedreht wurde, wir mussten insgesamt 4 Sets in nur 2 Tagen bauen, was unsere Art Direction viele, viele Stunden harte Arbeit gekostet hat. Die armen Jungs und Mädels sind an beiden Tagen erst gegen 5 Uhr aus dem Studio raus.
Am Samstag dann ging es los. Geplanter Start 7 Uhr 30. Wirklicher Start 13 Uhr. Ja wir hatten gleich am ersten Tag mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Irgendwie hatten wir keine Batterien für die Kamera und niemand hat sich um das Filmmaterial gekümmert. Also mussten wir den netten Mann vom Depot Samstag früh aus dem Bett klingeln, damit er uns netter Weise Batterien und Filmmaterial geben konnte. Nach fast 6 Stunden Warten konnte es dann endlich los gehen.

Sonntag dann ging es früh um halb acht weiter und ja wer hätte es gedacht wir sind auch erst um halb drei wieder aus dem Studio raus. Fragt mich nicht, wie ich das überlebt hab! Montag war dann fast genau so lang. Es ging um halb neun los und gegen 23 Uhr hatten wir es geschafft. "Le quete du donut" war abgedreht.

Es ist schon wirklich komisch kaum ist so ein Dreh vorbei sind all die stressigen Momente wie vergessen und man möchte sofort das nächste Projekt starten. Es war mal wieder eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung und ich freu mich schon wahnsinnig auf die nächsten anstehenden Projekte, auch wenn sich das Wochenende im Rückblick, wie ein einziger langer Tag anfühlt.

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